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Wie soll mit dem Bienensterben umgegangen werden?

Im April 2018 hat ein EU-Ausschuss drei bienenschädliche Neonicotinoide verboten. Seitdem richten die Medien dem Thema Bienensterben verstärkt ihre Aufmerksamkeit. Der Begriff „Bienensterben“ bezeichnet die stark sinkende Zahl an Bienen und anderen bestäubenden Insekten, die in den letzten Jahren beobachtet wurde. In einem kürzlich veröffentlichten Bericht des UN-Umweltbeobachtungszentrums (UNEP-WCMC) in Zusammenarbeit mit anderen Instituten wurde verdeutlicht, wie wichtig Bienen und andere Bestäuber für unsere Nahrungsmittelversorgung sind: Dem Bericht zufolge sind etwa 75 % der Nutzpflanzen von der Bestäubung abhängig, weshalb die Bestäuber jährlich geschätzte 235 – 577 Milliarden US Dollar zur globalen Wirtschaft beitragen. Die Hälfte der Bestäubung werde von wilden bestäubenden Insekten erledigt, deren Anzahl ebenfalls deutlich gesunken sei. Etwa die Hälfte der untersuchten Bienenarten seien bereits vom Aussterben bedroht. Um zu veranschaulichen, welche Auswirkungen eine Welt ohne Bienen auf unseren Alltag hätte, simulierte eine Supermarktfiliale in Hannover am Weltbienentag 2018 ein solches Szenario. Viele Regale blieben leer, da rund 60 % der Produkte fehlten. Nicht nur Honig, Obst und Gemüse waren nicht mehr im Sortiment zu finden, sondern auch Schokoloade, Kaffee und ebenso Pflegeprodukte. Es stellt sich daher zunehmend die Frage, wie mit dem Bienensterben umgegangen werden soll, um ein ökonomisches und ökologisches Unglück zu vermeiden.

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/pestizide-eu-staaten-verbieten-bienenschaedliche-neonikotinoide-1.3959435

www.unep-wcmc.org/system/dataset_file_fields/files/000/000/517/original/The_pollination_deficit_FINAL_180418.pdf

www.hna.de/welt/ohne-bienen-waeren-laeden-leer-supermarktaktion-zeigt-folgen-9888035.html

  • Globaler Standpunkt: Sensibilisierung für das Problem
  • Globaler Standpunkt: Neonikotinoiden sollen verboten werden
  • Globaler Standpunkt: Bekämpfung der Varroa-Milbe mit Lithiumchlorid
  • Globaler Standpunkt: Subventionen können helfen
  • Globaler Standpunkt: Eine Staffelmahd soll eingeführt werden
  • Globaler Standpunkt: Blüh- und Wildpflanzen sollen angepflanzt werden
  • Globaler Standpunkt: Lebensräume für Wildbienen schaffen (M)
  • Sonderstandpunkt (Anderes): Menschen und Drohnen können Nutzpflanzen künstlich bestäuben